Luftbefeuchtung und Wasseraufbereitung
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Enthärtung

Härte:
Als Härtebildner werden diejenigen Bestandteile im Wasser bezeichnet welche nach dem Eintrocknen durch Wasser nicht mehr gelöst werden. Diese Bestandteile können nur noch durch Säure gelöst werden.

Enthärtung:
Bei der Enthärtung werden die Härtebildner durch Kochsalz (Na+Cl-) ersetzt. Die Härtebildner werden bei der Regeneration in den Ablauf geschwemmt.

Härtemessung:
Die Härte kann nicht direkt elektrisch gemessen werden. Die Härte kann mittels Testflüssigkeit (Härtemessbesteck) chemisch gemessen werden (Farbumschlag). Diese chemische Messung kann von Hand oder automatisch (Testomat) vorgenommen werden.



Kabinettenthärter
Kabinettenthärter werden häufig in Haushalten wegen dem kleinen Platzbedarf und dem günstigen Preis eingesetzt. Beim Kabinettenthärter steht der Drucktank jedoch direkt im Solebehälter. Dadurch ist der Soletank schlecht zu reinigen. Zusätzlich kann bei hohen Kabinettenthärtern auch mit ausgestrecktem Arm der Boden des Solebehälters nicht gereinigt werden.




Einsäulenenthärter
Einsäulenenthärter kommen zum Einsatz, wenn nicht dauernd weiches Wasser benötigt wird. Während der Regeneration liefert der Einsäulenenthärter hartes Wasser.
Um den "Schaden" zu minimieren regenerieren moderne Enthärter zu einer vorgegebenen Zeit, typisch 03:00 Uhr. Zu dieser Uhrzeit ist der Wasserverbrauch in Wohngebäuden minim und damit der Eintrag von Hartwasser. Da die Regeneration jedoch vor der vollständigen Nutzung der Enthärtungskapazität erfolgt, steigt der Salz- und Wasserverbrauch pro enthärtetem Kubikmeter Wasser markant.

Pendelenthärter
Pendelenthärter sind die effizientesten Enthärter. Sie produzieren Weichwasser ohne Unterbruch und nützen gleichzeitig die Enthärterkapazität voll aus.
Ist eine Säule erschöpft, wird auf die zweite Säule umgeschaltet und die erste Säule wird regeneriert. Normalerweise wird ein Soletank verwendet, welcher abwechslungsweise die Sole für die zwei Säulen produziert.